Förderpreis für ehrenamtliches Engagement und Selbsthilfe 
 

Die Skulptur des Förderpreises für ehrenamtliches Engagement und Selbsthilfe ist aus zwei gleichen Bändern unterschiedlichen Metalls gefaltet. Durch diesen konstruktiven Eingriff konstituiert sich aus den zweidimensionalen Blechstreifen ein dreidimensionaler Gegenstand. Bei der räumlichen Verschränkung werden die beiden Streifen unlösbar ineinander verflochten und geben sich gegenseitig Halt und Stabilität. Keines der beiden Elemente kann entfernt werden, ohne die Gestalt des Ganzen zu zerstören. Sie bedingen sich gegenseitig. Der Sockel aus Anröchter Granit, einem Sedimentgestein, beinhaltet fossile Einschlüsse, und somit geronnenes Leben.

Die Torsion der Faltung lässt eine dem Unendlichkeitszeichen gleichende Form entstehen. Die ACHT: ohne Anfang und Ende, ein in sich geschlossenes System , fortlaufend und immerwährend: ein Gleichgewicht von Spannung und Ruhe. Zwei Materialien symbolisieren die Verbindung zwischen zwei Organisationen. Jedes Material spiegelt durch die Reflexivität seiner Oberfläche das andere, ebenso wie beide zugleich ihre Umwelt.

Die Skulptur wird jährlich verliehen. Sie wurde von der Kasseler Diplom Designerin Iris Hollstein in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Paul Bliese gefertigt.