Hessen-Reise des BIOTechnikums beendet 
 

Die Hessen-Tour des BIOTechnikums ist Anfang Dezember auf dem Schulhof der Georg-Büchner-Schule in Darmstadt zu Ende gegangen. Das zweistöckige Ausstellungsfahrzeug ist Teil einer Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), mit der Schülern und der interessierten Öffentlichkeit die Welt der Biotechnologie näher gebracht werden soll. Die sechswöchige Hessen-Reise durch zwölf Städte und 32 Schulen wurde vom VCI Hessen, dem Landeswirtschaftsministerium und den hessischen Industrie- und Handelskammern initiiert und finanziert.

„Dem VCI Hessen ist es ein besonderes Anliegen, Schüler möglichst früh für die Technologien der Zukunft zu begeistern“, sagte der Geschäftsführer des VCI Hessen, Gregor Disson, bei der Abschlussveranstaltung. Durch vielfältige Maßnahmen, wie Lehrerfortbildungen oder Forscherwerkstätten an Grundschulen, hätten sich die Anfängerzahlen bei den Naturwissenschaften bereits stabilisiert. Anders als noch vor 20 Jahren sieht Disson gute Aussichten für Biologen und Biotechnologen. „Die Biotechnologie trägt zur starken Position des Industrielands Hessen bei. Mit dem großen Anteil der Industrie an der Wertschöpfung ist Deutschland gut durch die zurückliegende Wirtschaftskrise gekommen“, fuhr der VCI Hessen-Geschäftsführer fort.

Insgesamt konnten nahezu 2.100 Schüler im ganzen Bundesland unter Anleitung erfahrener Wissenschaftler ein fiktives Verbrechen mithilfe eines genetischen Fingerabdrucks aufklären, mit Halbleiterschichten und Hibiskustee eine funktionierende Solarzelle bauen oder als Mikroben-Jäger die Keime in unserer vermeintlich „sauberen“ Luft bestimmen. Darüber hinaus informierten sich aber auch rund 5.000 interessierte Bürger über die Möglichkeiten und Grenzen der Biotechnologie. Das BIOTechnikum tourte bereits zum dritten Mal durch Hessen.