Begeisterte Jungforscher experimentierten beim Heraeus Science Camp 
 

Hanau - Staunende Kinderaugen und spannende Experimente aus der Welt des Lichts – das diesjährig erstmals durchgeführte Science Camp beim Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus war ein voller Erfolg. Der Experimentier-Workshop fand im Rahmen der Ferienspiele der Hanauer Kathinka-Platzhoff-Stiftung statt und wurde vom VCI Hessen und HessenChemie unterstützt. Das Science Camp ist Bestandteil der Jubiläumsaktivitäten zum 150. Geburtstag des ehemaligen Heraeus Chefentwicklers Richard Küch (1860 – 1915). 

Das Science Camp stand unter dem Motto „Licht um die Ecke bringen“. Mit selbst gebauten Taschenlampen konnten die 30 Nachwuchsforscher im Alter zwischen sechs und 13 Jahren Licht auf die Reise durch unterschiedliche Materialien schicken. Mit Wasser, Spiegeln, Lupen und Glasfasern können Lichtstrahlen gespiegelt, gebrochen und sogar „gefangen gehalten werden“, wie ein Jungforscher erstaunt bemerkte. So begaben sich die kleinen Forscher auf die Spuren von Richard Küch, der moderne Lichtleitfasern für die Telekommunikationsindustrie durch Entwicklungen wie blasenarmes Quarzglas erst möglich gemacht hat.

„Das selbstständige Experimentieren im Camp soll die Kinder in ihrer Neugier bestärken und zeigen, dass Entdecken und Forschen großen Spaß machen kann“, erklärte Science Camp-Leiterin Christa Bauer vom Bildungsdienstleister two4science. „Die Vermittlung von Fachwissen steht hierbei nicht im Vordergrund.“ Auch Thorsten Hitzel, Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung, ist von dem Projekt überzeugt: „Für die Ferienspiele ist eine solche Veranstaltung eine tolle Sache. Die Kinder sind mit großer Freude bei den Experimenten dabei und können die Naturwissenschaft selbst ausprobieren.“